Leistungsangebot
Individuelle Begleitung – mit Zeit für den Menschen
Individuelle Begleitung – mit Zeit für den Menschen
Gesundheit lässt sich für mich nicht auf ein einzelnes Symptom oder eine einzelne Behandlungsmethode reduzieren. Deshalb verbinde ich in meiner Praxis unterschiedliche therapeutische Verfahren und wähle gemeinsam mit Ihnen aus, was zu Ihrer persönlichen Situation und Ihrem Anliegen passt.
Mein Leistungsangebot umfasst verschiedene Schwerpunkte aus der Frauen- und Kindergesundheit sowie ausgewählte therapeutische Verfahren wie Akupunktur, Craniosacraltherapie, Homöopathie und Infusionstherapie. Grundlage jeder Behandlung sind eine sorgfältige Anamnese, eine individuelle Betrachtung und ein verantwortungsvoller Umgang mit den Möglichkeiten und Grenzen der jeweiligen Therapie.
Nicht die Methode steht am Anfang – sondern der Mensch.
Gezielte Impulse für das körperliche Gleichgewicht
Die Akupunktur ist ein Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin, bei dem ausgewählte Punkte des Körpers mit feinen Nadeln stimuliert werden. Ziel der Behandlung ist es, körpereigene Regulationsprozesse anzuregen und Beschwerden individuell zu begleiten.
In meiner Praxis setze ich Akupunktur insbesondere im Bereich der Frauengesundheit ein – beispielsweise in verschiedenen Phasen des Zyklus, bei Kinderwunsch sowie begleitend während Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung. Auch bei anderen funktionellen Beschwerden kann sie, abhängig von der individuellen Situation, Bestandteil meines Behandlungskonzeptes sein.
Dabei betrachte ich die Akupunktur nicht als isolierte Methode. Welche Punkte und Verfahren sinnvoll sind, ergibt sich aus dem persönlichen Beschwerdebild, der Anamnese und der jeweiligen Lebensphase.
Sanfte Impulse für Regulation und Wohlbefinden
Die Craniosacraltherapie ist eine besonders sanfte, manuelle Behandlungsmethode. Mit feinen Berührungen werden Spannungen und Bewegungsmuster des Körpers wahrgenommen und Impulse gesetzt, die die körpereigene Regulation unterstützen sollen.
In meiner Praxis nutze ich die Craniosacraltherapie bei Frauen sowie bei Säuglingen und Kindern. Gerade bei Neugeborenen schätze ich die behutsame Arbeitsweise, die viel Ruhe, Zeit und ein aufmerksames Wahrnehmen des Kindes ermöglicht.
Dabei steht für mich nicht allein ein einzelnes Symptom im Mittelpunkt. Ich betrachte den Menschen in seiner Gesamtheit und passe die Behandlung individuell an Alter, Situation und Bedürfnisse an.
Individuell ausgewählt – systematisch betrachtet
Die Homöopathie ist ein alternativmedizinisches Therapieverfahren, bei dem die Auswahl des Mittels anhand des individuellen Beschwerdebildes erfolgt. Grundlage meiner Arbeit ist eine fundierte homöopathische Ausbildung und eine strukturierte Vorgehensweise mit dem Symptomlexikon, bei der die vorhandenen Symptome differenziert erfasst, gewichtet und miteinander in Beziehung gesetzt werden.
So entsteht die Mittelwahl nicht allein aufgrund einer Diagnose oder eines einzelnen Symptoms, sondern aus einer sorgfältigen Betrachtung des individuellen Gesamtbildes. Die Homöopathie kann in meiner Praxis bei Frauen, Säuglingen und Kindern sowie Erwachsenen als Bestandteil eines individuell abgestimmten Behandlungskonzeptes eingesetzt werden.
Gezielte Versorgung – individuell abgestimmt
Bei der Infusionstherapie werden ausgewählte Vitamine, Mineralstoffe und weitere Mikronährstoffe direkt über die Vene verabreicht. Dadurch gelangen die eingesetzten Substanzen unmittelbar in den Blutkreislauf und umgehen den Magen-Darm-Trakt.
Welche Infusion infrage kommt, richtet sich nach der individuellen Situation, der Anamnese und – sofern erforderlich – den entsprechenden Laborwerten. In meiner Praxis kann die Infusionstherapie beispielsweise zur gezielten Ergänzung bei einem festgestellten erhöhten Bedarf oder Mangel eingesetzt und in ein individuelles Behandlungskonzept eingebunden werden.
Die Akupunktur ist ein seit Jahrhunderten angewandtes Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dabei werden sehr feine Nadeln an ausgewählten Akupunkturpunkten gesetzt. Aus Sicht der TCM stehen diese Punkte über Leitbahnen, den sogenannten Meridianen, miteinander in Verbindung.
In der traditionellen chinesischen Betrachtungsweise geht es darum, das individuelle Gleichgewicht des Organismus zu unterstützen. In der modernen Forschung werden mögliche Wirkmechanismen unter anderem über Reaktionen des Nerven- und Bindegewebes sowie über die Verarbeitung von Schmerzreizen untersucht.
Für meine Arbeit ist dabei vor allem eines wichtig: Nicht ein einzelnes Symptom bestimmt die Behandlung, sondern der Mensch mit seiner individuellen Situation.
Der weibliche Körper verändert sich im Laufe des Lebens immer wieder. Zyklus, Kinderwunsch, Schwangerschaft, die Zeit nach einer Geburt und die Wechseljahre stellen jeweils unterschiedliche Anforderungen an den Organismus.
Akupunktur kann in diesen Lebensphasen als ergänzendes Verfahren eingesetzt werden. Welche Behandlung sinnvoll erscheint, entscheide ich nicht nach einem starren Schema. Grundlage sind eine ausführliche Anamnese, die aktuellen Beschwerden und die jeweilige Lebenssituation.
Gerade in der Frauengesundheit schätze ich die Möglichkeit, die Akupunktur mit meinen weiteren Behandlungsansätzen zu verbinden und dadurch ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln.
Ein unerfüllter Kinderwunsch betrifft häufig weit mehr als einen einzelnen körperlichen Vorgang. Zyklusgeschehen, allgemeine Gesundheit, Lebensweise und medizinische Befunde können dabei ebenso eine Rolle spielen wie die Situation des Partners.
Akupunktur kann hier begleitend eingesetzt werden – auch parallel zu einer ärztlichen oder reproduktionsmedizinischen Behandlung. Sie ersetzt dabei weder eine notwendige gynäkologische beziehungsweise andrologische Diagnostik noch eine medizinische Kinderwunschbehandlung.
Mir ist besonders wichtig, Kinderwunsch nicht ausschließlich als Thema der Frau zu betrachten. Deshalb kann die Begleitung – wenn gewünscht – beide Partner einbeziehen.
Auch während der Schwangerschaft kann Akupunktur in ausgewählten Situationen eingesetzt werden. Ein besonderer Bereich meiner Arbeit ist die geburtsvorbereitende Akupunktur in den letzten Schwangerschaftswochen.
Darüber hinaus können je nach individueller Situation weitere Akupunkturkonzepte infrage kommen. Dabei berücksichtige ich immer Schwangerschaftswoche, gesundheitliche Vorgeschichte und bestehende ärztliche oder geburtshilfliche Befunde.
Meine langjährige Erfahrung aus der Hebammentätigkeit prägt dabei bis heute meinen Blick auf Schwangerschaft und Geburt – auch wenn meine Behandlung heute im Rahmen meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin erfolgt.
Auch außerhalb der Frauengesundheit kann Akupunktur bei unterschiedlichen Beschwerden Bestandteil einer Behandlung sein. Für mich steht dabei nicht die möglichst große Zahl behandelbarer Diagnosen im Vordergrund.
Entscheidend ist vielmehr die Frage:
Was braucht dieser Mensch in seiner jetzigen Situation – und ist Akupunktur dafür ein sinnvoller Baustein?
Deshalb steht am Anfang eine ausführliche Anamnese. Daraus entwickelt sich ein individuelles Vorgehen. Akupunktur kann dabei allein eingesetzt oder mit anderen Verfahren meiner Praxis kombiniert werden.
Akupunktur bedeutet für mich nicht, einige Nadeln nach einem Standardschema zu setzen. Die Auswahl der Punkte richtet sich nach der individuellen Situation. Auch Veränderungen im Verlauf einer Behandlung werden berücksichtigt und können dazu führen, dass die Auswahl der Akupunkturpunkte angepasst wird.
Nach dem Setzen der Nadeln folgt eine Ruhephase. Damit bekommt nicht nur die Behandlung selbst, sondern auch das bewusste Innehalten seinen Platz.
Akupunktur verstehe ich als gezielten Impuls – eingebettet in eine Behandlung, die den Menschen und seine jeweilige Lebensphase als Ganzes betrachtet.
Die Craniosacraltherapie ist eine sehr sanfte Form der manuellen Körperarbeit. Sie hat sich aus der Osteopathie entwickelt und richtet ihre Aufmerksamkeit insbesondere auf den Bereich von Schädel (Cranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (Sacrum) sowie auf die damit verbundenen Strukturen des Körpers.
Gearbeitet wird überwiegend mit sehr feinen Berührungen und geringem Druck. Dabei nehme ich Spannungen, Beweglichkeit und Gewebereaktionen wahr und setze behutsame manuelle Impulse.
Für mich bedeutet Craniosacraltherapie vor allem eines: dem Körper Zeit und Raum zu geben und nicht gegen bestehende Spannungen zu arbeiten.
Die Arbeit mit Säuglingen gehört zu den Bereichen, mit denen ich mich aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Hebamme besonders verbunden fühle.
Schwangerschaft und Geburt sind für ein Kind intensive körperliche Prozesse. Nach der Geburt beginnt eine enorme Anpassungsleistung an eine völlig neue Umgebung. Manche Kinder finden schnell in diese neue Situation, andere benötigen mehr Zeit und Unterstützung.
Eltern berichten beispielsweise, dass ihr Kind sehr unruhig ist, viel weint oder nur schwer zur Ruhe findet. Auch Schwierigkeiten beim Saugen oder Trinken, häufiges Spucken, Verdauungsbeschwerden, Schlafprobleme oder eine auffällige Bevorzugung einer Kopf- beziehungsweise Körperseite können Anlass sein, das Kind genauer anzuschauen.
Auch nach einer sehr langen oder sehr schnellen Geburt, einer operativen Geburt oder anderen besonderen Geburtsverläufen kann eine craniosacrale Behandlung als begleitende Körperarbeit infrage kommen.
Dabei behandle ich nicht einfach ein bestimmtes Symptom. Ich beobachte zunächst das Kind: Wie liegt es? Wie bewegt es sich? Wo lässt es Berührung zu? Wo reagiert es? Wie verhält es sich beim Trinken und in der Interaktion mit seinen Eltern?
Gerade bei einem Säugling darf eine Behandlung niemals gegen seinen Widerstand erfolgen. Pausen, Stillen, Füttern, Körperkontakt mit den Eltern oder einfach eine Unterbrechung gehören selbstverständlich dazu.
Dieser Punkt ist mir besonders wichtig.
Eltern können häufig sehr fein wahrnehmen, wenn sich ihr Kind anders verhält als gewöhnlich – auch wenn sie zunächst nicht genau benennen können, woran es liegt. Diese Beobachtungen nehme ich ernst.
Meine langjährige Erfahrung aus der Begleitung von Frauen, Neugeborenen und Familien und meine heutige Tätigkeit als Heilpraktikerin ermöglichen mir dabei einen Blick aus unterschiedlichen Perspektiven.
In der Behandlung verbinde ich diese Erfahrung mit einer aufmerksamen Beobachtung des Kindes und einer sehr behutsamen Form der Körperarbeit.
Auch bei älteren Kindern kann die Craniosacraltherapie eingesetzt werden. Mit zunehmendem Alter verändern sich selbstverständlich die Art der Behandlung und der Kontakt mit dem Kind.
Mögliche Behandlungsanlässe können beispielsweise anhaltende körperliche Spannungen, Kopf- und Nackenbeschwerden, Beschwerden des Bewegungsapparates oder funktionelle Beschwerden sein. Auch bei Kindern, denen es schwerfällt, körperlich zur Ruhe zu kommen, kann eine sehr ruhige Form der Körperarbeit einen unterstützenden Ansatz bieten.
Dabei entscheidet nicht allein ein bestimmtes Beschwerdebild darüber, wie ich behandle. Alter, Entwicklungsstand, bisherige Befunde und insbesondere die Bereitschaft des Kindes spielen eine wichtige Rolle.
Die Craniosacraltherapie ist keineswegs ausschließlich eine Behandlung für Säuglinge und Kinder.
Auch bei Erwachsenen kann sie Bestandteil meines Behandlungskonzeptes sein – beispielsweise bei Verspannungen und Beschwerden des Bewegungsapparates, Kopf- und Nackenbeschwerden, Kieferanspannungen oder funktionellen Beschwerden.
Auch in Phasen hoher körperlicher oder alltäglicher Belastung kann die ruhige, körperorientierte Behandlung Raum schaffen, den eigenen Körper wieder bewusster wahrzunehmen.
Welche Bereiche in die Behandlung einbezogen werden, richtet sich dabei nach der individuellen Situation und dem, was sich während der Behandlung zeigt.
Schwangerschaft und Geburt verändern den Körper auf vielfältige Weise. Mit dem Wachstum des Kindes passen sich Haltung, Becken, Wirbelsäule, Bauchwand und Beckenboden kontinuierlich an. Die Craniosacraltherapie kann in dieser Zeit eine sanfte Möglichkeit sein, körperliche Spannungen wahrzunehmen und die Anpassungsprozesse des Körpers zu begleiten.
Auch bei einer Beckenendlage kann die craniosacrale Körperarbeit begleitend eingesetzt werden. Dabei geht es nicht darum, eine Drehung des Kindes von außen zu erzwingen. Vielmehr arbeite ich mit der Mutter und ihrem Körper, insbesondere mit Spannungen und Beweglichkeit im Bereich von Becken, Kreuzbein und den umgebenden Strukturen. Ziel ist es, möglichst günstige körperliche Voraussetzungen zu unterstützen und dem Kind Raum zu geben – oder, wie ich es gerne formuliere, das Kind zur Drehung einzuladen.
Nach der Geburt beginnt für den weiblichen Körper eine weitere Phase großer Veränderung. Bauchwand, Beckenboden und das gesamte Haltungssystem müssen sich neu organisieren. Schwangerschaft und Geburt dürfen dabei Spuren hinterlassen – Regeneration braucht Zeit.
Bei einer bestehenden Rektusdiastase, Beschwerden im Bereich von Becken und Rücken oder einem veränderten Körpergefühl kann die craniosacrale Behandlung Bestandteil meiner Begleitung sein. Auch Narben, beispielsweise nach einem Kaiserschnitt, und die sie umgebenden Gewebestrukturen können – abhängig von der individuellen Situation und dem Heilungsverlauf – in die Behandlung einbezogen werden.
Gerade hier verbinde ich die sanfte manuelle Körperarbeit mit meinem Blick auf Beckenboden und weibliche Mitte. Dabei geht es mir nicht darum, den Körper möglichst schnell wieder in einen Zustand „wie vor der Schwangerschaft“ zu bringen. Vielmehr möchte ich ihn dabei begleiten, nach Schwangerschaft und Geburt wieder Stabilität, Beweglichkeit und ein gutes Körpergefühl zu entwickeln.
Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese. Bei Säuglingen und Kindern gehören dazu selbstverständlich auch Schwangerschaft, Geburt, bisherige Entwicklung und die Beobachtungen der Eltern.
Die Behandlung findet in der Regel bekleidet statt. Mit meinen Händen nehme ich unterschiedliche Körperregionen, Gewebespannungen und Beweglichkeit wahr und setze sanfte manuelle Impulse.
Wie lange an einer Körperregion gearbeitet wird und welche Bereiche einbezogen werden, richtet sich nicht nach einem festen Schema.
Besonders bei Säuglingen gilt:
Das Kind gibt das Tempo vor.
Eine Behandlung darf jederzeit unterbrochen werden. Das Kind darf bewegt, getragen, gestillt oder gefüttert werden. Nicht die möglichst vollständige Durchführung einer Methode ist das Ziel, sondern eine Behandlung, die sich am jeweiligen Kind orientiert.
Die Craniosacraltherapie ermöglicht eine sehr individuelle Form der Körperarbeit. Je nach Lebensphase und Beschwerdebild können unterschiedliche Schwerpunkte im Vordergrund stehen – von der Begleitung eines Neugeborenen über die Behandlung von Kindern bis hin zur Arbeit mit Frauen und Erwachsenen.
Für mich steht dabei nicht die Anwendung eines festen Behandlungsschemas im Mittelpunkt. Entscheidend ist vielmehr, wahrzunehmen, Zusammenhänge zu erkennen und mit sanften manuellen Impulsen auf das zu reagieren, was sich während der Behandlung zeigt.
Gerade diese ruhige und individuelle Arbeitsweise macht die Craniosacraltherapie zu einem Verfahren, das sich gut mit meinen weiteren Praxisschwerpunkten verbinden lässt.
Die Homöopathie ist ein alternativmedizinisches Therapieverfahren, bei dem nicht allein die medizinische Diagnose oder ein einzelnes Symptom im Mittelpunkt steht. Entscheidend für die Auswahl eines homöopathischen Arzneimittels ist vielmehr die möglichst genaue Erfassung des individuellen Beschwerdebildes.
In meiner Praxis arbeite ich auf Grundlage einer fundierten homöopathischen Ausbildung und mit einer strukturierten Auswertung anhand des Symptomenlexikons. Diese Arbeitsweise ermöglicht es, die für den einzelnen Menschen charakteristischen Symptome differenziert zu erfassen, miteinander in Beziehung zu setzen und für die Auswahl des homöopathischen Mittels systematisch auszuwerten.
Menschen können auf ähnliche Erkrankungen oder Belastungen sehr unterschiedlich reagieren. Deshalb interessiert mich in der homöopathischen Anamnese nicht nur, welche Beschwerden vorhanden sind, sondern ebenso, wie sie sich individuell zeigen.
Wann treten Beschwerden auf? Was verändert oder verstärkt sie? Was bringt Erleichterung? Welche Begleiterscheinungen treten gleichzeitig auf? Gibt es einen zeitlichen Zusammenhang mit anderen körperlichen Veränderungen oder Ereignissen?
Diese Informationen ergeben gemeinsam ein individuelles Symptombild und bilden die Grundlage für die weitere homöopathische Auswertung.
Das Symptomenlexikon ermöglicht eine systematische Auswertung homöopathischer Arzneimittel anhand dokumentierter Symptome aus Arzneimittelprüfungen. Dabei werden nicht einzelne auffällige Symptome isoliert betrachtet, sondern charakteristische Symptomkombinationen miteinander verglichen.
Diese strukturierte Vorgehensweise ist ein wesentlicher Bestandteil meiner homöopathischen Arbeit. Sie unterscheidet sich von einer rein indikationsbezogenen Auswahl nach dem Prinzip „ein bestimmtes Mittel für eine bestimmte Erkrankung“.
Für mich bedeutet das: Nicht die Diagnose allein bestimmt das Mittel – die individuelle Ausprägung der Beschwerden entscheidet über die homöopathische Auswahl.
Gerade in der Frauengesundheit begegnen mir Beschwerden häufig in Verbindung mit unterschiedlichen Lebensphasen und körperlichen Veränderungen.
Zyklus und Menstruation, Kinderwunsch, Schwangerschaft, die Zeit nach der Geburt oder die Wechseljahre können jeweils unterschiedliche Behandlungssituationen mit sich bringen. Auch hier erfolgt die homöopathische Mittelwahl nicht allein aufgrund der jeweiligen Lebensphase, sondern anhand des individuellen Symptombildes.
Dadurch kann die Homöopathie – je nach Situation – als ein Baustein in ein umfassenderes Behandlungskonzept meiner Praxis eingebunden werden.
Auch bei Säuglingen und Kindern kann die Homöopathie Bestandteil meiner Behandlung sein.
Da kleine Kinder ihre Beschwerden noch nicht selbst beschreiben können, bekommen die Beobachtungen der Eltern eine besondere Bedeutung. Trinkverhalten, Schlaf, Verdauung, Unruhe, Reaktionen auf Berührung oder andere Veränderungen können wichtige Informationen für die Anamnese liefern.
Meine langjährige Erfahrung in der Begleitung von Neugeborenen, Säuglingen und Familien fließt dabei in meine heutige Arbeit als Heilpraktikerin ein.
Homöopathie bedeutet für mich nicht, für jede Diagnose ein bestimmtes Mittel bereitzuhalten. Eine sorgfältige homöopathische Behandlung beginnt mit dem Zuhören und einer genauen Anamnese.
Anschließend werden die relevanten Symptome strukturiert ausgewertet. Daraus ergibt sich die Auswahl des Mittels, das möglichst genau zu dem erfassten individuellen Symptombild passen soll.
Diese Verbindung aus genauer Beobachtung, ausführlicher Anamnese und systematischer Auswertung prägt meine homöopathische Arbeitsweise.
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind an zahlreichen Stoffwechselprozessen unseres Körpers beteiligt. Eine ausgewogene Ernährung bildet grundsätzlich die Basis für eine gute Versorgung. Dennoch kann es Situationen geben, in denen der individuelle Bedarf verändert ist oder ein Mangel festgestellt wird.
Bei der Infusionstherapie werden ausgewählte Substanzen direkt über die Vene verabreicht. Anders als bei der Einnahme über den Mund müssen sie dabei nicht zunächst den Magen-Darm-Trakt passieren, sondern stehen unmittelbar im Blutkreislauf zur Verfügung.
Welche Infusion sinnvoll ist, welche Inhaltsstoffe eingesetzt werden und in welcher Dosierung, entscheide ich nicht nach einem festen Schema. Grundlage sind die persönliche Situation, eine ausführliche Anamnese und – wenn erforderlich – entsprechende Laborwerte.
Eine Infusionstherapie kann beispielsweise dann erwogen werden, wenn ein erhöhter Bedarf besteht, bestimmte Nährstoffe nicht ausreichend über die Ernährung aufgenommen werden oder eine ausreichende Versorgung über den Magen-Darm-Trakt erschwert ist.
Auch bei nachgewiesenen Mangelzuständen kann die gezielte Gabe ausgewählter Mikronährstoffe Bestandteil eines individuellen Behandlungskonzeptes sein.
Dabei ist mir wichtig, nicht einfach eine fertige „Vitaminmischung“ auszuwählen. Zunächst steht die Frage im Vordergrund, warum eine zusätzliche Versorgung sinnvoll sein könnte und was der Körper tatsächlich benötigt.
Je nach individueller Ausgangssituation können unterschiedliche Substanzen zum Einsatz kommen. Dazu gehören beispielsweise ausgewählte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Auch Infusionen mit Vitamin C können Bestandteil meines Angebotes sein. Dabei richtet sich die Zusammensetzung und Dosierung nach dem jeweiligen Behandlungsziel und der gesundheitlichen Ausgangssituation.
Gerade bei höher dosierten Infusionen ist für mich eine sorgfältige Anamnese besonders wichtig. Bestehende Erkrankungen, Medikamente, mögliche Wechselwirkungen und gegebenenfalls notwendige Laboruntersuchungen werden vor einer Behandlung berücksichtigt.
Auch im Bereich der Frauengesundheit kann die Infusionstherapie in ausgewählten Situationen Bestandteil eines individuellen Behandlungskonzeptes sein. Ob eine solche Behandlung überhaupt sinnvoll ist, richtet sich nach der persönlichen gesundheitlichen Situation, der Anamnese und gegebenenfalls vorliegenden Laborbefunden.
Dabei steht für mich nicht die Infusion selbst im Vordergrund. Zunächst geht es darum, den tatsächlichen Bedarf zu erkennen und die geeignete Form der Versorgung auszuwählen. Nicht jeder erhöhte Bedarf und nicht jeder Mangel erfordert eine intravenöse Behandlung.
Während Schwangerschaft und Stillzeit ist für mich besondere Zurückhaltung selbstverständlich. Eine Infusionstherapie kommt in diesen Lebensphasen nur nach sorgfältiger individueller Abwägung und bei eindeutiger Indikation infrage.
Nicht jeder Mikronährstoff sollte allein aufgrund unspezifischer Beschwerden ergänzt werden. Wenn es für die Beurteilung sinnvoll ist, können Laboruntersuchungen dabei helfen, die individuelle Versorgungssituation genauer einzuschätzen.
Die Ergebnisse betrachte ich gemeinsam mit der Anamnese und den bestehenden Beschwerden. Daraus kann sich ergeben, ob überhaupt eine Substitution sinnvoll ist und ob diese oral oder gegebenenfalls über eine Infusion erfolgen sollte.
So lässt sich die Behandlung gezielter planen und im Verlauf bei Bedarf überprüfen.
Vor der ersten Infusion erfolgt eine Anamnese. Dabei besprechen wir den Anlass der Behandlung, bestehende Erkrankungen, Medikamente und weitere Faktoren, die für die Auswahl und Durchführung der Infusion relevant sind.
Die Infusionslösung wird individuell beziehungsweise entsprechend dem gewählten Behandlungskonzept vorbereitet und über einen venösen Zugang verabreicht.
Während der Infusion bleiben Sie in meiner Praxis und können sich in Ruhe zurücklehnen. Die Dauer richtet sich nach der Zusammensetzung und Menge der jeweiligen Infusion.
Für mich bedeutet Infusionstherapie nicht, möglichst viele Vitamine und Mineralstoffe miteinander zu kombinieren. Mehr ist nicht automatisch besser.
Entscheidend ist vielmehr, welche Versorgung in der jeweiligen Situation sinnvoll ist. Deshalb verbinde ich die Infusionstherapie mit einer sorgfältigen Anamnese, gegebenenfalls einer gezielten Labordiagnostik und meinen weiteren Behandlungsschwerpunkten.