Säuglinge & Kinder

Kinder aufmerksam und individuell begleiten.

Ein Säugling kann noch nicht sagen, was ihm fehlt. Eltern beobachten deshalb umso genauer: Wie ihr Kind trinkt, schläft, sich bewegt, auf Berührung reagiert und ob es sich beruhigen lässt.

Gerade Mütter haben dabei häufig ein sehr feines Gespür für ihr Kind. Sie erleben es jeden Tag und nehmen mitunter Veränderungen wahr, die sich noch nicht eindeutig beschreiben lassen.

Vielleicht können Sie nicht genau benennen, was Sie beunruhigt. Vielleicht hören Sie, dass alles in Ordnung sei – und haben dennoch das Gefühl: Irgendetwas ist anders.

In meiner Praxis darf dieses Gefühl ausgesprochen und ernst genommen werden.

Sie kennen Ihr Kind

Ihre Beobachtungen sind ein wichtiger Ausgangspunkt.

Was fällt Ihnen im Alltag auf? Seit wann erleben Sie Ihr Kind anders? Gibt es Situationen, in denen die Beschwerden stärker werden? Was hilft Ihrem Kind – und was scheint es zusätzlich zu belasten?

Dabei geht es nicht darum, aus jeder Besonderheit eine Erkrankung zu machen. Es geht darum, aufmerksam hinzusehen, Ihre Wahrnehmung einzubeziehen und gemeinsam zu entscheiden, ob und welche Unterstützung sinnvoll sein kann.

Sie kennen Ihr Kind aus dem täglichen Miteinander. Dieses Wissen verdient Gehör.

Die Geschichte Ihres Kindes mitdenken

Beschwerden eines Säuglings zeigen sich nicht immer nur an einer Stelle. Schwierigkeiten beim Trinken, häufiges Spucken, anhaltendes Schreien, Verdauungsprobleme oder unruhiger Schlaf können sich gegenseitig beeinflussen und die ganze Familie belasten.

Deshalb betrachte ich nicht nur das einzelne Symptom. Auch der Verlauf der Schwangerschaft, die Geburt, die erste Zeit danach und die bisherige Entwicklung des Kindes können wichtige Hinweise geben.

Durch meine langjährige Tätigkeit als Hebamme sind mir die besonderen Bedürfnisse von Neugeborenen, Säuglingen und ihren Müttern vertraut. Dieses Wissen verbinde ich heute mit meiner heilpraktischen Tätigkeit und einer sorgfältigen Betrachtung der möglichen Zusammenhänge.

Für Sie bedeutet das: Sie müssen die Geschichte Ihres Kindes nicht auf ein einzelnes Problem reduzieren. Ich möchte mit ihnen das Gesamtbild betrachten.

Behutsam und dem Kind zugewandt

Säuglinge und Kinder benötigen eine Behandlung, die ihrem Alter, ihrer Entwicklung und ihrer individuellen Situation entspricht.

Mir ist wichtig, Ihrem Kind mit Ruhe zu begegnen und seine Reaktionen wahrzunehmen. Eine Behandlung soll nicht gegen seinen Widerstand durchgesetzt werden. Was möglich und sinnvoll ist, orientiert sich auch daran, was Ihr Kind in diesem Moment zulassen kann.

Je nach Situation können beispielsweise Cranio-Sacral-Therapie und weitere ausgewählte Verfahren meiner Praxis zum Einsatz kommen. Welche Behandlung infrage kommt, wird nach einer ausführlichen Anamnese und unter Berücksichtigung vorhandener medizinischer Befunde entschieden.

Sicherheit und Orientierung für Sie als Mutter

Wenn ein Kind viel schreit, schlecht schläft, Schwierigkeiten beim Trinken oder Gedeihen zeigt oder sich anders entwickelt als erwartet, kann das für Eltern sehr belastend sein. Neben der Sorge um das Kind entsteht häufig auch die Frage, ob man selbst etwas übersehen oder falsch gemacht hat.

In meiner Praxis geht es nicht darum, Ihre Wahrnehmung zu bewerten oder Ihnen vorschnelle Antworten zu geben. Es geht darum, Ihnen zuzuhören, Beobachtungen einzuordnen und gemeinsam einen verantwortungsvollen nächsten Schritt zu finden.

Wo eine kinderärztliche Diagnostik oder Behandlung erforderlich ist, hat diese selbstverständlich Vorrang. Meine Arbeit ersetzt weder die kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen noch eine notwendige medizinische Versorgung, sondern kann diese ergänzen.

Sie sollen meine Praxis nicht nur mit einer Behandlung verlassen, sondern möglichst auch mit mehr Orientierung: Was haben wir beobachtet? Welche Zusammenhänge könnten eine Rolle spielen? Und was braucht Ihr Kind als Nächstes?

Wenn Sie spüren, dass etwas anders ist, müssen Sie mit diesem Gefühl nicht alleinbleiben.