Über mich

Susann Haag

Stationen meines beruflichen Lebens

Meine berufliche Entwicklung ist geprägt von Erfahrung, kontinuierlicher Weiterbildung und dem Wunsch, Frauen und Kinder in unterschiedlichen Lebensphasen aufmerksam und individuell zu begleiten.

Dabei haben sich meine verschiedenen Tätigkeitsfelder und Ausbildungen über die Jahre miteinander verbunden und prägen heute meinen Blick auf Gesundheit und meine Arbeit als Heilpraktikerin.

  • 2007

    Graduation-cap Graduation-cap

    Hebammenexamen

    freiberufliche Hebamme von 2007-2025

  • 2006 - 2008

     

    Ausbildung in klassischer Homöopathie

    bei Friedrich P. Graf

  • 2010 - 2012

     

    Cranio Sacral Therapie

    Ausbildung bei P. Kalbitz

  • 2013 - 2014

    Home Home

    Hebammenpraxis

    in Waghäusel-Kirrlach

  • 2015 - 2023

    Beleghebamme im Kreißsaal

    der GRN Klinik Schwetzingen

  • 2017 - 2019

     

    Traditionelle chinesische Akupunktur

    im Akupunktur Institut Heidelberg

  • 2019

    Heilpraktikerin

  • 2021-2025

    Heart Heart

    Hausgeburtshilfe

  • 2019-2026

    Home Home

    Heilpraktiker- und Hebammenpraxis

    in Waghäusel-Kirrlach

    mit den Schwerpunkten: Akupunktur, CranioSacral Therapie, Homöopathie

  • ab Oktober 2026

    Check Check

    Praxis in Mannheim

    Frauen- und Kindergesundheit

    In jeder Lebensphase

Mein Leitbild

Meine Haltung

Gesundheit verändert sich im Laufe des Lebens. Besonders Frauen erleben Phasen, in denen sich der Körper immer wieder neu ausrichtet – vom Beginn des eigenen Zyklus über einen möglichen Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt bis hin zu den Jahren danach und den Wechseljahren.

Auch der Beginn eines Kinderlebens ist von großen Veränderungen geprägt. Gerade bei Säuglingen und kleinen Kindern können manchmal schon kleine Auffälligkeiten das gesamte Wohlbefinden beeinflussen.

In meiner Praxis möchte ich diesen unterschiedlichen Lebensphasen mit Aufmerksamkeit, Erfahrung und vor allem mit Zeit begegnen.

Zeit zum Zuhören und Verstehen

Für mich beginnt eine gute Behandlung nicht mit einer Methode, sondern mit dem Zuhören.

Beschwerden entstehen selten losgelöst von allem anderen. Deshalb möchte ich verstehen, wann sie begonnen haben, was sich verändert hat und welche körperlichen oder persönlichen Zusammenhänge eine Rolle spielen könnten.

Gerade Frauen erleben nicht selten, dass Beschwerden über längere Zeit bestehen, ohne dass sie sich mit einer einzelnen Diagnose oder einem einzelnen Befund erklären lassen. Mir ist wichtig, diese Beschwerden ernst zu nehmen, ohne vorschnell eine Ursache anzunehmen.

Eine ausführliche Anamnese bildet deshalb die Grundlage meiner Arbeit. Sie gibt mir die Möglichkeit, Zusammenhänge zu erkennen und gemeinsam mit meinen Patientinnen zu entscheiden, welche weitere Diagnostik oder Behandlung sinnvoll sein kann.

Frauen in ihren unterschiedlichen Lebensphasen begleiten

Ich möchte Frauen nicht auf einzelne Beschwerden, Hormone oder Lebensphasen reduzieren.

Eine Frau mit Kinderwunsch hat andere Fragen als eine Frau nach einer Geburt. Eine junge Frau mit Zyklusbeschwerden benötigt eine andere Begleitung als eine Frau in den Wechseljahren. Und manchmal steht keines dieser Themen im Vordergrund – sondern einfach der Wunsch, mit körperlichen Beschwerden endlich wahrgenommen und ernst genommen zu werden.

Deshalb betrachte ich Frauengesundheit nicht als ein einzelnes Behandlungsgebiet, sondern als Begleitung durch unterschiedliche Lebensphasen.

Dabei ist mir wichtig, körperliche Veränderungen verständlich zu machen und gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen, die vorhandenen Regulationsprozesse des Körpers zu unterstützen.

Kinder brauchen einen eigenen Blick

Säuglinge und Kinder sind keine kleinen Erwachsenen.

Besonders in den ersten Lebenswochen und -monaten befindet sich ihr Körper in einer enormen Anpassungs- und Entwicklungsphase. Ernährung, Verdauung, Schlaf, Bewegung und Entwicklung greifen eng ineinander.

Aus meiner langjährigen Tätigkeit als Hebamme bringe ich viel Erfahrung im Umgang mit Neugeborenen, Säuglingen und ihren Familien mit. Diese Erfahrung verbinde ich heute mit meinen therapeutischen Möglichkeiten als Heilpraktikerin.

Dabei möchte ich nicht nur das Kind betrachten. Gerade bei einem Säugling gehören für mich seine Entwicklung, die Schwangerschaft und Geburt sowie die Beobachtungen und Wahrnehmungen der Eltern mit zum Gesamtbild.

Eltern kennen ihr Kind sehr genau. Wenn sie spüren, dass etwas nicht stimmt, möchte ich diese Wahrnehmung ernst nehmen und gemeinsam genauer hinschauen.

Nicht gegen den Körper, sondern mit ihm

Ein wichtiger Grundgedanke meiner Arbeit ist das Vertrauen in die Regulationsfähigkeit des Körpers.

Nicht jede Veränderung ist eine Erkrankung und nicht jedes Symptom muss sofort unterdrückt werden. Gleichzeitig darf dieses Vertrauen niemals dazu führen, notwendige Diagnostik oder medizinische Behandlung hinauszuzögern.

Für mich gehören deshalb beide Seiten zusammen: dem Körper Zeit und Unterstützung für seine eigenen Regulationsprozesse zu geben und gleichzeitig aufmerksam zu erkennen, wann weitere medizinische Abklärung notwendig ist.

Naturheilkundliche und komplementäre Behandlung verstehe ich dabei nicht als Gegenentwurf zur Schulmedizin. Beides kann seinen Platz haben.

Erfahrung, Verantwortung und Grenzen

Meine Arbeit als Heilpraktikerin ist wesentlich durch meine frühere Tätigkeit als Hebamme geprägt. Sie hat mich gelehrt, genau zu beobachten, Veränderungen wahrzunehmen, physiologische Prozesse zu respektieren und gleichzeitig Situationen zu erkennen, in denen medizinisches Handeln erforderlich ist.

Diese Haltung begleitet mich bis heute.

Ich möchte nicht möglichst viel behandeln, sondern das tun, was im jeweiligen Moment sinnvoll und verantwortbar ist. Dazu gehört für mich ebenso selbstverständlich, die Grenzen meiner eigenen Möglichkeiten zu kennen und bei Bedarf eine ärztliche oder fachärztliche Abklärung zu empfehlen.

Gemeinsam einen passenden Weg finden

Ich verstehe Behandlung als einen gemeinsamen Prozess.

Ich möchte erklären, Zusammenhänge verständlich machen und Möglichkeiten aufzeigen. Entscheidungen sollen nachvollziehbar sein und gemeinsam getroffen werden.

Dabei gibt es für mich kein festes Behandlungsschema, das für jede Frau oder jedes Kind gleichermaßen passt. Menschen bringen unterschiedliche Voraussetzungen, Erfahrungen und Bedürfnisse mit – und genau diese Individualität möchte ich in meiner Arbeit berücksichtigen.

Zeit zum Zuhören. Erfahrung, um Zusammenhänge zu erkennen. Und eine Behandlung, die den Menschen und seine jeweilige Lebensphase im Blick behält.

Das ist die Haltung, mit der ich Frauen, Kinder und Familien in meiner Praxis begleiten möchte.